Seit vielen Jahren schon haben wir Perlen für Rechenketten im Programm und kürzlich fiel uns auf, dass wir nirgends zeigen, wie so eine Rechenkette eigentlich aussieht oder wie man sie bastelt. Das wollen wir schleunigst ändern. Für viele Lehrer ist die Rechenkette zwar ein Klassiker zum Schulstart, aber sicher fragen sich genügend Eltern oder vielleicht auch Paten, was es damit auf sich hat. Zumal eine selbstgemachte Rechenkette gerne als sinnvolles Geschenk zur Einschulung empfohlen wird.

Für eine Rechenkette braucht ihr:
20 Perlen für Rechenkette (je 10 Stück in 2 verschiedenen Farbe)
– 1 Fädelschnur
– Optional: Buchstabenperlen für ein ABC oder den Namen des Kindes

Und so geht’s:
1. Einen Knoten an ein Ende der Fädelschnur machen.
2. Abwechselnd je 5 Perlen in einer Farbe auffädeln.
3. Wer mag, kann zusätzlich das Alphabet und den Namen des Kindes aus Buchstabenperlen auffädeln. Wenn alles aufgefädelt ist, wird auch das andere Ende verknotet.
4. Zwischen Rechenperlen und Buchstabenperlen einen Schlaufenknoten machen. Auf beiden Seiten sollte noch etwas Platz sein, damit die Perlen auch hin- und hergeschoben werden können.

Und wozu brauchen Kinder eine Rechenkette?
Rechenketten sind ein großartiges Hilfsmittel für Kinder, um das Zählen und Rechnen zu lernen. Die Perlen werden beim Zählen von einer Seite zur anderen geschoben. Rechenaufgaben können mithilfe der Perlen haptisch und optisch nachempfunden werden – die Zahlen werden greifbar.

Die farbigen „5er Blöcke“ sind dabei einfacher zu erfassen und bieten durch die Unterteilung bei 5, 10, 15 und 20 eine gute Orientierung beim Zählen. Man spricht auch von der „Kraft der Fünf“. Durch die farbige Strukturierung lernt das Kind nicht mehr jede einzelne Perle abzuzählen, sondern Mengen in 5er Blöcken zu erfassen. So kann zum Beispiel die Zahl 8 in 5 + 3 zerlegt werden.