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8. November 2011 - Praxis: Klassenzimmer - 1 Kommentar

„Frau Harborth, wie viele Sterne gibt es eigentlich?“ – Forscherfragen und die Sternleuchte

Ich kann euch sagen, unsere letzten beiden Wochen waren richtig voll von besonderen Aktionen. Zum einen hatte unsere gesamte Maria-Montessori-Grundschule Projekttage zum Thema „Gesund in Berlin“, zum anderen sind wir zum Schrecken anderer dem Halloweenfest nachgegangen und haben es auch in der Schule gruseln und spuken lassen.

Sternleuchte

Alles in allem war es eine tolle Zeit, die Großartiges mit sich gebracht hat: Die M10-Kids sprudeln gerade nur so vor verschiedenen Forscherfragen. „Welches ist der größte Planet?“ „Wie funktioniert ein Reißverschluss?“ und und und. Jedes Kind darf daheim zu den gesammelten Fragen forschen und sie dann im Morgenkreis den anderen beantworten. „Wie viele Sterne gibt es eigentlich?“ habe ich zu einem Anlass für unseren Kunstunterricht genommen. Eine wirkliche Anzahl von Sternen ist selbst dem Astronomen nicht bekannt, aber es sind unvorstellbar viele. Grund genug, einige in unser Klassenzimmer zu holen: die Sternleuchten – einem meditativen Produkt mit Wirkung.

Sternleuchte

Die lange, weiße Blanko-Leuchtenwand wird ausgemalt, geprickt, gefaltet und abschließend geklebt.

Die M10-Kids haben erstmal fleißig gemalt und mussten dabei ihr Durchhaltevermögen unter Beweis stellen. Die vielen Sternen brauchen schon ein wenig mehr Geduld als andere bisherige Produkte. Aber das anschließende Pricken war Anreiz genug. Unglaublich, wie gerne die Kinder diese Technik ausführen. Liebe Lehrerinnen und Lehrer da draußen, ich habe selten in anderen Momenten so zufriedene, entspannte Kinder erlebt als in dieser Prickstunde. Genial – vor allem auch diese Ruhe.

Sternleuchte

Die beiden Phasen des Ausmalens und Prickens dauern am längsten. Das Falten und Kleben ist dann nur noch eine Kleinigkeit. Durch die vorgeprägten Faltlinien wurde jede Schwierigkeit des ungenauen Faltens genommen. Mit einem riesigen Lächeln im Gesicht klebte ein jeder dann zu guter Letzt zwei Dreiecke pro Sternzacke aufeinander. Der Stern war so gut wie fertig. Den zugeschnittenen Boden haben wir nur noch hineingelegt, man könnte ihn natürlich auch reinkleben. Also nach etwa 3 Unterrichtsstunden war auch die letzte Leuchte fertig.

Falls ihr Euch nun fragt, wo wir diese schönen Leuchten platziert haben: Die Buntlichter haben ihren Platz geräumt, so dass passend zur anstehenden Jahreszeit nur die Sternleuchten in unserer Fensterbank ihren Standort gefunden haben.

Einen funkelnden November wünscht Euch, Marja

Die Sternleuchten finden Sie in unserem Online-Shop. » Zu den Sternleuchten im Labbé Online-Shop

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1 Kommentar

Ursula Schiller schrieb:

Sonntag, 20. November 2011
20:26

Schön zu lesen, gut nachzuempfinden. Ich habe in meiner 2. Klasse die Labbé-Pergamentlaternen mit Transparentpapier gestaltet … große Ruhe, zufriedene Kinder und geradezu Ergriffenheit, als wir alle Laternen im Klassenraum erleuchtet haben.


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